Agri-Photovoltaik auf dem Acker

von Redaktion

Au/Hallertau – Oben Energie, unten Acker: Solarpanele über Anbauflächen sollen angesichts immer knapperer Flächen helfen, Klimaschutzziele zu erreichen. Agri-Photovoltaik gilt als Zukunftsthema. Am Montag startete Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) eine Hopfen-Agri-PV-Anlage in der Hallertau. Auf 1,3 Hektar Fläche soll Hopfen angebaut und Solarenergie für etwa 200 Haushalte erzeugt werden. Laut Ministerium ist es Deutschlands erste Hopfen-Agri-Photovoltaik-Anlage. Aiwanger sprach von einem Vorzeigeprojekt für die Energiewende in Bayern. „Denn mit dieser Technologie bekommen wir Energiegewinnung und landwirtschaftliche Nutzung bestmöglich unter einen Hut. Wir können Photovoltaik auf Freiflächen entscheidend ausbauen, ohne dabei wertvolle Ackerflächen zu verlieren.“

Die PV-Module sind auf Stahlmasten montiert, an denen gleichzeitig Hopfenpflanzen wachsen können. Das Projekt, in das die Firma AgrarEnergie rund 1,5 Millionen Euro investiert hat, soll wissenschaftlich begleitet werden. Es soll laut Aiwanger Erkenntnisse für künftige Projekte liefern, etwa welche Hopfensorten und welche baulichen Konzepte am besten geeignet sind.

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