München – Zum Fahrplanwechsel im Dezember wird der MVV um ein großes Stück erweitert. Sowohl der südliche Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen als auch die Landkreise Miesbach und Rosenheim (inklusive Stadt) treten dem Verbund bei. Damit sind dann zwölf Landkreise und kreisfreie Städte im MVV. Am Donnerstag werden die Details in einer Feierstunde mit Ministerpräsident Markus Söder und Verkehrsminister Christian Bernreiter (beide CSU) bekannt gegeben.
Für den Verbund werden die Grenzen neu gezogen. Statt wie heute aus einer M-Zone für München und sechs Zonen außenrum besteht der MVV dann aus elf Zonen. Walchensee und der Süden von Lenggries beispielsweise fallen in die Zone 9. Mit Buchung der Zone 11 sind Fahrten nach Kufstein möglich, bestätigte MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch unserer Zeitung.
In den kommenden Jahren sollen dann auch die Landkreise Landsberg, Weilheim-Schongau (ab 2024), Garmisch-Partenkirchen sowie Stadt und Landkreis Landshut (2025) in den MVV integriert werden. Eine Sonderregelung besteht ab Dezember für die Kochelseebahn Tutzing-Kochel. Die Strecke durchquert den Landkreis Weilheim-Schongau, es ist aber sichergestellt, dass das MVV-Ticket ab Ende 2023 gilt.
Für die Bewohner in den Beitrittsgebieten gibt es eigentlich nur Vorteile: Wer jetzt von Bad Tölz nach München und zurück mit der BRB will, benötigt ein Bayernticket für 27 Euro. Künftig reicht ein MVV-Tagesticket für aktuell 16 Euro. dw