Starnberger See: Raten Sie mal, was dieser Ausblick kostet!

von Redaktion

Als „Seelofts“ mit privaten Liegewiesen für die perfekte Flucht aus dem heißen München bewirbt die Firma Immovision 24 Mini-Mieteinheiten am Starnberger See. Bei dem Gebäude handelt es sich um das historische Strandbad Galloth in Leoni. Seit 2021 ist dort der Betrieb eingestellt. Bis dahin hatten rund 150 Leute aus der Gemeinde Berg und der Region einen Schlüssel für das private Bad. Rund 200 Euro kostete das pro Saison, manche zahlten knapp 400 Euro, um in den Kabinen Wertsachen, Liegen oder Sonnenschirme zu verstauen. Jetzt wurde der Bau komplett erneuert – und Immobilienmakler Oliver Herbst vermarktet die Objekte im Auftrag der Familie Galloth. Die kleinsten Badekabinen sind nur 1,2 Quadratmeter groß, das größte Domizil misst 13 Quadratmeter. Und die Preise? Haben kräftig angezogen. Bei 300 Euro pro Monat geht’s los, die Spanne reicht je nach Objekt bis zu 1500 Euro. Mietverträge gibt’s zur Mindestlaufzeit von einem Jahr. Bislang gebe es schon eine dreistellige Zahl an Interessenten, verrät Eigentümer Michael Galloth. Darunter seien auch einige der ehemaligen Nutzer, die wieder eine Kabine möchten. Übrigens: Übernachten ist in den Räumlichkeiten nicht erlaubt. Das sei ähnlich wie in Schrebergärten im Mietvertrag ausgeschlossen, erklärt Galloth. Text: gma/Fotos: Galloth/Immovision

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