Die Geschichte von Schloss Weikertsham

von Redaktion

Im 16. Jahrhundert als Patriziersitz errichtet, steht der turmartige, dreigeschossige, verputzte Ziegelbau noch deutlich in der mittelalterlichen Bautradition. Weikertsham war zwar zeitweise in adeligem Besitz, war aber niemals eine Hofmark, seine Besitzer hatten nicht die niedere Gerichtsbarkeit inne. Mit dem Wechsel ins 19. Jahrhundert ging das Schloss in bäuerliche Nutzung über und verfiel immer mehr. Das Schloss wurde damals als Unterstand für Jungvieh verwendet. Der Anbau brach zusammen. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren hier Flüchtlingsfamilien untergebracht. 1965 mussten die letzten Mieter aus feuerpolizeilichen Gründen das Haus verlassen.

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