IN KÜRZE

Erzieher unter Missbrauchsverdacht Verwirrte Radlerin auf der Autobahn Mitarbeiter verklagen Landratsamt

von Redaktion

In Oberhaching im Kreis München wird ein Erzieher verdächtigt, in den 80er-Jahren in einem Erholungsheim an der Ostsee Kinder sexuell missbraucht zu haben. Bürgermeister Stefan Schelle (CSU) hat die Eltern in seiner Gemeinde mit einem Brief informiert. Der Mann ist freigestellt worden. Die Vorwürfe kamen über die ARD-Doku über Verschickungskinder Anfang Juli auf. Darin wurde auch das verpixelte Foto eines Täters gezeigt. Ein Vater fand heraus, dass es sich um den Erzieher aus Oberhaching handeln könnte. Die Gemeinde will dem Verdacht „sofort und entschieden“ nachgehen.  ak/sw

Bei der Polizei gingen am Mittwochabend etliche Anrufe ein, weil eine Radlerin auf dem Autobahn-Ostring unterwegs war. An der Anschlussstelle Aschheim/Ismaning wurde die Frau aufgehalten. Die 88-Jährige war leicht verwirrt und dehydriert, aber ansonsten wohlauf. Als die Beamten herausfanden, dass die Frau aus Neubiberg war, schalteten sie sofort: Dort war eine Seniorin vermisst gemeldet worden. Die 88-Jährige war mit ihrem Mountainbike („kein Altdamen-Rad“) bei Hitze gut 15 Kilometer gefahren. gü

Angestellte des Landratsamts Erding verklagen die Kreisverwaltung – also ihren eigenen Arbeitgeber. Gestritten wird um Zulagen zum Tariflohn. Nicht alle bekommen die München-Zulage, deshalb beschloss der Kreistag eine Erding-Umlage für alle. Sie ist mit 135 Euro aber nur halb so hoch. Für das Klinikpersonal zahlte der Kreis wegen der Belastung in der Pandemie aber mehr. Dagegen richtet sich der Protest. ham

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