Die Adria, so nennt sich ein Meer, an dem einige meiner Zeitungskollegen mit ihren Kindern jetzt Urlaub machen. Agnes war neugierig und schlug vor, dass wir uns dieses Meer mal ansehen. Gequakt, getan. Wir drei Enten stiegen in einen Zug und fuhren stundenlang – bis wir endlich am Meer ankamen.
Ich freute mich auf eine Abkühlung. Klara, Agnes und ich rannten wie aufgeregte Küken in das kühle Nass. „Ihhh!“, quakte Klara erschrocken auf, „das Wasser schmeckt ja nach Nudelwasser! Wieso zum Kuckuck ist das so salzig, ich habe Durst!“ Agnes schnatterte: „Wasser hat die Eigenschaft, dass sich Stoffe gut darin lösen können. Zum Beispiel Salze. Tatsächlich sind Flüsse und Seen auch salzig!“ Klara schüttelte entschieden ihren Entenkopf und quakte: „Unser See daheim ist doch nicht salzig. Das Wasser lässt sich prima trinken!“
„Doch, auch unser See ist salzig. Jedoch ist die Menge an gelösten Salzteilchen so gering, dass wir das nicht schmecken“, quakte Agnes. Sie erklärte, dass in Gesteinen Salz enthalten ist. „Fließt ein Fluss durch die Berge, löst das Wasser winzige Mengen dieser Salze aus dem Gestein und transportiert diese mit sich, in Seen und durch sie hindurch – bis ins Meer, das über die Zeit immer salziger wurde. Eure Paula