von Redaktion

Gestern betrachteten wir Abbildungen vom Ohr der Zweibeiner und erkannten eine Ohrmuschel, einen Gang, der davon weg zu einer Höhle mit kleinen Teilchen führte. Dann gab es noch eine Schnecke und einen Strang, über dem „Hörnerv“ stand. Alle Teile hatten Namen. „Trommelfell, Amboss, Steigbügel, Hammer“, las Klara vor, „das sind hübsche Namen.“ Die Biberin Frau Dr. Raspelzahn schmunzelte. „Ihre hübschen Namen haben diese Teile ihrem Aussehen zu verdanken.“

Dann erklärte uns die Biberin, wie das Hören funktioniert. „Töne sind schwingende Luft oder Schallwellen. Die Ohrmuschel des Zweibeiners fängt diese Schallwellen auf, und durch den Gehörgang kommen sie zum Trommelfell. Das ist eine sehr feine Haut, die wie ein Segel gespannt ist und durch die Schallwellen in Schwingungen versetzt wird.“ Vom Trommelfell werden die Schwingungen über Hammer, Amboss und Steigbügel zu der Schnecke weitergeleitet, die aus drei mit einer Flüssigkeit gefüllten Kanälen besteht, erklärte Berta. In diesen Kanälen wiederum sitzen Sinneszellen, die über den Hörnerv Signale zum Gehirn senden. Berta berichtete, dass ein Zweibeiner bis zu 400 000 Töne unterscheiden kann.

Eure Paula

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