IN KÜRZE

Kieslaster rutscht Abhang hinunter Entlaufene Kuh sorgt für Chaos Neuer Lebensraum für Scheckenfalter Zwei Tote bei Feuer in Haus gefunden Geldautomat in Wohnhaus gesprengt

von Redaktion

In Wackersberg im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist am Dienstagmittag ein Kieslaster rund vier Meter tief einen Abhang hinuntergerutscht. Der 50-jährige Fahrer musste laut Polizei einem entgegenkommenden, braunen VW-Bus auf Höhe Bibermühle ins Bankett ausweichen. Der Laster kippte und blieb auf der rechten Seite liegen. Der Fahrer konnte sich leicht verletzt befreien. Der Laster musste geborgen werden. Der Schaden liegt bei 30 000 Euro.

Eine Kuh, die nach Bayreuth transportiert werden sollte, hat Polizisten am Dienstag über zwei Stunden auf Trab gehalten. Das Tier war auf der Bundesstraße ausgebüxt. Deshalb musste die Straße zeitweise voll gesperrt werden. Weil die Kuh sich Bahngleisen näherte, war auch der Bahnverkehr beeinträchtigt. Ein Tierarzt konnte sie schließlich betäuben. Verladen in einem Hänger konnte sie dann die Reise fortsetzen.

Der Goldene Scheckenfalter ist stark gefährdet, sein Lebensraum schwindet. Der Kreis Garmisch-Partenkirchen und die Universität Osnabrück wollen die Tagfalterart schützen und Kalkmagerrasen als Lebensraum wiederherstellen. Das teilte das Bundesumweltministerium mit. Das Projekt läuft sechs Jahre und wird vom Bundesamt für Naturschutz mit rund 910 000 Euro gefördert. Projektgebiet ist das Niederwerdenfelser Land, wo Euphydryas aurinia auf voralpinen Kalkmagerrasen, sogenannten Buckelwiesen, lebt. Die Magerrasen erlitten im Laufe des 20. Jahrhunderts durch die Intensivierung oder Aufgabe der Landnutzung massive Verluste im Artenreichtum.

In einem brennenden Haus im oberfränkischen Kulmbach sind am Mittwochmorgen zwei Tote gefunden worden. Die Polizei ermittelt, ob der Brand Todesursache war und identifiziert die Opfer noch. Nachbarn hatten das Feuer kurz nach drei Uhr gemeldet. Das Einfamilienhaus stand in Vollbrand. Die Polizei geht von 300 000 Euro Schaden aus.

Unbekannte haben am Mittwoch im mittelfränkischen Aurach einen Geldautomaten gesprengt. Ein lauter Knall schreckte Anwohner gegen fünf Uhr auf. Die Täter entkamen mit einer dunklen Limousine. Die Sprengung richtete erheblichen Schaden an. Der Automat befand sich im Erdgeschoss eines Wohnhauses.

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