von Redaktion

Gestern Nachmittag waren wir Enten mit Waldkauz Ulrich zu einem kleinen Ausflug verabredet. Als unser Freund jedoch bis zum Abend noch nicht am See aufgetaucht war, fingen wir an, ihn zu suchen und schnatterten laut seinen Namen. Da kam er plötzlich angeflogen und kauzte: „He, ihr Enten, was macht ihr denn für einen Krach?“ „Wir haben dich doch nur gerufen“, rechtfertigten wir uns. Ulrich schüttelte missbilligend seinen Eulenkopf: „Bloß, weil ich mich ein wenig verspätet habe, müsst ihr doch nicht gleich Alarm schlagen!“

„Wir haben niemanden geschlagen!“, entrüstete sich Klara erschrocken. Doch Agnes grinste: „Ach, Klara, das quakt man doch nur so. Ein Alarm ist ein akustisches, also hörbares, oder optisches, also sichtbares, Notsignal. Im allgemeineren Sprachgebrauch wird als Alarm eine Warnung bezeichnet, die auf eine drohende Gefahr aufmerksam macht und zu erhöhter Wachsamkeit aufruft. Das Wort wurde im 15. Jahrhundert aus dem Italienischen (allarme) ins Deutsche übernommen und geht auf einen militärischen Weckruf zurück; ‚all’arme!‘, das bedeutet wörtlich ‚zu den Waffen!’. Unser deutsches Wort Lärm hat sich später aus diesem Ausdruck entwickelt“, quakte Agnes. Eure Paula

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