Verteidigungsminister besucht die Gebirgsjäger

von Redaktion

Es regnete in Strömen, als Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall ankam. Doch der SPD-Politiker ließ sich auch von Wind und Wetter nicht abhalten – sogar die Mulis der Bundeswehr bekamen seine Aufmerksamkeit. An mehreren Stationen informierte sich Pistorius über die besonderen Fähigkeiten der Gebirgstruppe, die auf den Kampf im schwierigen Gelände spezialisiert ist. Am Rande der Gespräche mit den Soldaten äußerte sich Pistorius auch zu der Situation in Niger. Nach dem dortigen Putsch sei die Lage für die deutschen Soldaten auf dem Lufttransportstützpunkt Niamey nicht kritisch. Er habe mit dem dortigen Kommandierenden telefoniert, „er hat mir versichert, dass er sich keine Sorgen macht, dass die Lage ruhig ist“. Pistorius betonte, sein Ministerium habe in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt die Situation im Blick: „Die Priorität Nummer eins ist die der Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten, sowohl in Niamey als auch in Mali.“ Foto: Kneffel/DPA

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