von Redaktion

Wo kimmts her?

walgeln / woigln

Das Wort wird verdrängt von Ausdrücken, die nur halb so schön sind: sich im Dreck woigln ist doch was ganz anderes als sich dort herumrollen. Und bei einem Nudelwoigla weiß man, wozu man ihn braucht, anders als beim Nudelholz. Denn schon im Mittelhochdeutschen findet sich walgen. Und die indogermanische Vorsilbe wal beschreibt alles, was sich bewegt, in der Regel hin und her – denn das ist wichtig. Nur so kann man walken (siehe: filzen) und nur so wird der Strudelteig schön dünn.  bk

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