Erding/Budapest – Das Leichtathletik-WM-Team wartet in Budapest nicht nur sehnlichst auf die erste Medaille – sondern ein Teil der Mannschaft auch auf ihre Koffer aus München.
Der eine Teil des Leichtathletik-Teams hatte sich noch in Erding vorbereitet, während der andere schon in die ungarische Hauptstadt geflogen war. Am Montag ging es aber für die Nachhut los, mit einer Lufthansa-Maschine, die am Nachmittag in Budapest landete. „Beim Start hatte der Pilot durchgesagt, dass die Koffer nicht mitgekommen sind“, berichtet der Medien-Direktor des Deutschen Leichtathletik-Verbands, Peter Schmitt. „Das Gepäck sollte mit der nächsten Maschine dann in Budapest ankommen.“
Das war eine Ansage, doch es kam anders. Auch gestern warteten die Athleten und die Betreuer auf ihre Koffer. Dabei handelt es sich um 21 Personen, die in Budapest nur mit Handgepäck im Hotel eingecheckt hatten. Im Erdinger Moos bemühen sich derweil Sport-Funktionäre und Leichtathletik-Freunde, an die Koffer zu kommen und sie den Athleten zukommen zu lassen. Dies ist teils gelungen. „Zehn Koffer sind nun angekommen“, sagt Medien-Direktor Schmitt. „Doch es fehlen 20 weitere.“ Spitzensportler vertrauen auf ihre Ausrüstung, sie ist abgestimmt. Diese befindet sich aber in den Koffern. Zehnkampf-Hoffnung Leo Neugebauer vermisst mehrere Paar Spikes. Sein Ausrüster bemüht sich um eine Lösung des Problems. mc