Unterhaching – Die Landtagsabgeordnete Kerstin Schreyer (CSU) hat die Operationen nach ihrer Brustkrebserkrankung nach eigenen Angaben gut überstanden. Wie Schreyer gestern mitteilte, seien die Wächter-Lymphknoten entfernt worden. „Die Operationen sind gut verlaufen, sämtliches befallenes Gewebe konnte rückstandslos entfernt werden.“
Sie befinde sich derzeit im Wundheilungsprozess, fühle sich aber schon wesentlich fitter und nehme bereits einzelne Termine wahr. Die Kraft reiche für einen Termin am Tag, so Schreyer, aber davon zehre sie – „denn ich liebe den Kontakt mit Menschen“.
Sobald die Wunden verheilt sind, werde die Behandlung mit einer Strahlentherapie fortgesetzt. „Dann muss ich schauen, wie mein Körper auf die Behandlung reagiert und wann ich Ruhepausen brauche.“ Auf die Bestrahlung folge dann noch eine Hormontherapie. Schreyer zeigt sich kämpferisch: „Krebs ist eine Phase und bin sehr zuversichtlich bald wieder mit gewohnter Stärke voll einsatzfähig zu sein.“
Die Abgeordnete hatte ihre Erkrankung vor zwei Monaten öffentlich gemacht und eine Auszeit für die Behandlung angekündigt. Ihr Tumor war bei einer Routineuntersuchung entdeckt worden. Schon damals sagte sie: „Ich bin eine Kämpferin und habe fest vor, auch diese Herausforderung zu meistern.“ mm