Toter Bub in der Donau: Interpol verschickt Aufruf

von Redaktion

Lyon/Großmehring – Die internationale Polizeibehörde Interpol weitet die Ermittlungen nach dem Fund eines toten Jungen in der Donau aus. Auf Anfrage der deutschen Behörden sei ein Aufruf an die 195 Interpol-Mitgliedsstaaten verschickt worden, um Informationen zur Identifizierung des toten Jungen zu bekommen. Dabei wurde auch eine Rekonstruktion des Gesichts des Jungen versendet. Trotz einer Suche durch das BKA mit Anzeigen auf Infobildschirmen und einem Beitrag in der ZDF-Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ hatten die Ermittler auch mehr als ein Jahr nach dem Fund der Leiche keinen Durchbruch vermelden können. Ein Kanufahrer hatte den Leichnam am 19. Mai 2022 bei Großmehring östlich von Ingolstadt entdeckt und an Land gebracht. Der Junge war in Plastik eingewickelt und mit einem Pflasterstein im Fluss versenkt worden.

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