von Redaktion

Waldemar und ich veranstalteten ein gemütliches Picknick auf einer Wiese neben unserem See. Doch schnell war die Idylle und Ruhe vorbei: Zack! Neben uns flogen hunderte kleine Erdbrocken in die Höhe. Zack! Ein Erdhaufen entstand. Dann streckte ein schwarzes, kleines, felliges Tier seine spitze Schnauze aus einem der Haufen. „Gestatten, Herr Wurfinger! Ich bin gerade fleißig am Gängebuddeln.“

„Das sehen wir“, schnatterte ich leicht genervt, „mach doch die Augen auf und buddel nicht direkt neben uns. Die Wiese ist groß genug!“ Herr Wurfinger rümpfte sein Schnäuzchen und piepste: „Augen aufmachen – da lachen ja die Hühner! Meine Augen sind sehr schlecht, da ich sie unter der Erde gar nicht brauche. Dafür habe ich einen ausgeprägten Geruchs-, Tast- und Gehörsinn.“ Waldemar brummte fragend: „Für was brauchst du denn die Gänge, machst du das aus Spaß?“

„Das ist kein Spaß: Das ist harte Arbeit! Ich brauche die Gänge, um durch mein Revier zu ziehen und Beute wie zum Beispiel Regenwürmer, Insekten oder Larven zu schnappen. Ich bin ein richtig guter Jäger: Ich spüre kleinste, von Insekten verursachte Erschütterungen mit der Schnauze. Sie ist mit vielen Tast-Sinneszellen ausgestattet.“

Eure Paula

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