von Redaktion

Gestern haben wir Enten gut gelaunt in unserem See geplanscht und uns dabei gegenseitig nass gespritzt. „Wasser ist ja so toll!“, quietschte Klara vergnügt. „Frau Dr. Raspelzahn hat mir mal erzählt, dass 71 Prozent der Erde mit Wasser bedeckt sind“, schnatterte sie und trank einen großen Schluck.

„Das klingt erst mal viel“, wiegelte Agnes gleich ab, „aber 96 Prozent des gesamten Wasservorkommens auf unserem Planeten ist Salzwasser in den Ozeanen. Das heißt, nur vier Prozent ist Süßwasser. Und davon wiederum ist das meiste, nämlich drei Prozent, im Eis der Polkappen und Gletscher gebunden. Es bleibt also nur rund ein Prozent, das im Gestein des Untergrundes gespeichert wird, also das Grundwasser. Das Wasser von Flüssen und Seen macht nur einen winzig kleinen Anteil des Gesamtwasservolumens aus, etwa 0,01 Prozent“, schnatterte Agnes. „Was war noch mal genau der Unterschied zwischen Süß- und Salzwasser?“, fragte ich. „Der Unterschied liegt in der Konzentration an gelösten Salzen wie Natrium, Magnesium und Kalzium“, quakte Agnes. „Bei einem Salzanteil von weniger als einem Gramm pro Liter spricht man von Süßwasser, bei einem höheren von Salzwasser.“

Eure Paula

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