Die der armen Landbevölkerung entstammenden Hiatabuam und Hiatamadln wurden von der Volksmusik besungen und von Malern ins Bild gesetzt. Die Almleute lebten früher während der Weidezeit von Mai bis September auf den entlegenen Hochalmen und führten ein karges Leben. Dort pflegten sie ihr Brauchtum und ihre Liebschaften – der Ausspruch „auf der Alm da gibt’s koa Sünd“ geht darauf zurück, dass das Leben auf der Alm mehr Freiheit bedeutete.