IN KÜRZE

Geldautomat gesprengt Ermittlungen gegen Halemba dauern lang 500 Liter Öl laufen in Kanalisation

von Redaktion

Unbekannte haben im Landkreis Kelheim in der Nacht auf Dienstag einen Geldautomaten gesprengt. Der Ausgabeautomat befand sich in einer Bankfiliale in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in Langquaid. Die drei Täter flüchteten mit einem dunklen Fahrzeug. Die Bewohner mussten nach der Tat das Gebäude verlassen, ein Statiker stellte die Sicherheit des Hauses fest. Das Bayerische Landeskriminalamt ermittelt.

Die Ermittlungen gegen den Würzburger AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba werden laut Staatsanwaltschaft noch eine Weile dauern. Es handle sich eher um Monate statt Wochen. Vor allem die Auswertung der sichergestellten elektronischen Geräte benötige viel Zeit. Gegen Halemba hatte die Staatsanwaltschaft noch vor der konstituierenden Sitzung des Landtags einen Haftbefehl erwirkt. Der wurde unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Gegen den 22-Jährigen wird wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen ermittelt.

Nach einem Defekt bei einer Firma in Neumarkt in der Oberpfalz sind laut Polizei rund 500 Liter Hydrauliköl in die Kanalisation geflossen. In einem nahe liegenden Kanal habe sich ein mehrere hundert Meter weit reichender Ölfilm gebildet. Die Feuerwehr versuchte, das Öl mit Sperren aufzuhalten. Die Polizei ermittelt wegen Gewässerverunreinigung.

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