Wo ist der geklaute Goldschatz aus dem Kelten Römer Museum in Manching? Ein Jahr nach der Tat ist das immer noch unklar. Die vier festgenommenen Tatverdächtigen schweigen, teilt das Landeskriminalamt mit. Die Beamten seien noch mit der Auswertung des gesammelten Beweismaterials befasst. Die Diebe hatten in neun Minuten rund 500 Münzen entwendet, den größten keltischen Goldfund des 20. Jahrhunderts. Im Juli waren drei Männer (42, 46 und 50 Jahre) aus Mecklenburg-Vorpommern sowie ein 43-Jähriger aus Berlin festgenommen worden. Bei dem 43-Jährigen fand die Polizei eine Plastiktüte mit 18 Goldklumpen. Vermutlich seien etwa 70 Münzen zu den Goldklumpen verschmolzen worden.
Nach dem Fund eines menschlichen Schädelknochens im September in der Donau in Niederbayern geht die Polizei nicht von einem Verbrechen aus. Bei einer rechtsmedizinischen Untersuchung der Knochenreste habe man keine Hinweise auf Verletzungen oder Straftaten feststellen können, teilte die Polizei mit. Bundeswehrangehörige hatten die Knochenreste im Landkreis Straubing-Bogen entdeckt. Die Untersuchung ergab nun, dass es sich um den Schädel eines Erwachsenen handelt. DNA-Material konnte nicht gesichert werden.
Der Deutsche Alpenverein hat erstmals eine umfassende CO2-Bilanz all seiner Aktivitäten vorgelegt und sieht sich damit als Vorreiter. Der Bundesverband und die 356 Sektionen hätten im vergangenen Jahr den Ausstoß von rund 51 000 Tonnen CO2 verursacht, teilte der weltgrößte Bergsportverband mit. „Die Bilanzierung 2022 war eine echte Erstbegehung“, sagte DAV-Präsident Roland Stierle. In dieser Größenordnung und Tiefe habe das noch nie jemand gemacht. Die Berechnung sei ein „wichtiger Schritt zur KlimaneutraIität“, die der Verband bis 2030 erreichen wolle.
In Mittelfranken hat sich ein Mensch mit dem sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Borna-Virus angesteckt. Der Fall trat im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen auf. Gesundheitsamt und Veterinäramt seien intensiv mit der Klärung eines möglichen Infektionsweges befasst, heißt es.
Das Borna-Virus kommt den Angaben nach in der Feldspitzmaus vor und kann nach aktuellem Forschungsstand über einen Kontakt mit dem Tier und seinem Kot übertragen werden. Der genaue Übertragungsweg ist bislang nicht bekannt. Bislang gab es bundesweit nur rund 50 Fälle. Fast alle Infektionen beim Menschen verliefen bisher tödlich. dpa