IN KÜRZE

Verfolgungsjagd mit über zwei Promille Verkabelt zur Führerschein-Prüfung Aus Fluss geborgener Mann stirbt in Klinik

von Redaktion

Mit einem Alkoholwert von 2,18 Promille hat sich ein 41-Jähriger aus dem Kreis Erding am Montag eine Verfolgungsjagd geliefert. Gegen 16.30 Uhr fuhr er auf der A94 bei Pastetten erst den Transporter eines 28-Jährigen an, dann fuhr er einfach weiter. Der 28-Jährige verfolgte ihn bis in die Erdinger Innenstadt. Mit einer Vollbremsung wollte ihn der 41-Jährige abhängen – allerdings kam es dabei zum Auffahrunfall. Die Polizei kam hinzu und stellte die Fahrzeugpapiere und Schlüssel des sturzbetrunkenen 41-Jährigen sicher.

Ein 40-Jähriger hat am Montag in Deggendorf die Theorieprüfung für den Führerschein verkabelt abgelegt. Er soll eine Kamera sowie Ohrstecker getragen haben. In der Nähe des Prüfungsorts bemerkten Polizisten einen Mann, der die Prüfungsfragen des 40-Jährigen auf seinem Laptop hatte. Er soll die Antworten an ihn weitergegeben haben. Die Polizei stellte die Geräte sicher. Erst im Oktober teilte der TÜV-Verband mit, dass die Betrugsversuche bei der Theorieprüfung auf ein neues Hoch gestiegen sind: Bundesweit wurden heuer 2700 Fälle gezählt.

Der am Montag aus der Rott in Niederbayern geborgene Mann ist am Dienstag im Krankenhaus gestorben. Wie der Mann in den Fluss gelangt ist, wird nach wie vor ermittelt, wie die Polizei mitteilte. Ein Autofahrer sah den auf dem Wasser treibenden Körper des 70-Jährigen bei Bad Birnbach und rief die Einsatzkräfte. Diese brachten den nicht ansprechbaren Mann in ein Krankenhaus.

Artikel 4 von 11