IN KÜRZE

Christbaum brennt: Haus unbewohnbar 50 Millionen Euro für Landarztpraxen Nashorn-Baby im Augsburger Zoo Studie: 10H-Regel bremst Bayern aus

von Redaktion

Ein brennender Christbaum hat in Grünwald (Kreis München) dafür gesorgt, dass eine ganze Doppelhaushälfte nicht mehr bewohnbar ist. „Selbst der Putz ist von der Wand gebrannt“, sagt Feuerwehrkommandant Thomas Lix. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden nach dem Feuer am ersten Weihnachtsfeiertag auf über 100 000 Euro. Die Familie, die in dem Haus wohnt, konnte unverletzt nach draußen flüchten.  gü

Seit der Einführung der Landarztförderung 2012 hat die bayerische Staatsregierung 1214 Praxisniederlassungen und Filialbildungen im ländlichen Raum gefördert. Insgesamt seien dafür 50 Millionen Euro geflossen, teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage mit. Unter den geförderten Praxen seien 828 Hausärztinnen und Hausärzte. Im auslaufenden Jahr 2023 seien es 152 Landarztpraxen gewesen, für sie seien rund 7 Millionen Euro bereitgestellt worden.

Im Zoo Augsburg ist ein Nashorn geboren worden. Das Neugeborene soll bereits vor über zwei Wochen zur Welt gekommen sein, teilt der Zoo Augburg in seinem Newsletter mit. Die Entwicklung des jungen Nashorns beschreibt der Zoo als „sehr vielversprechend“. Das Muttertier sei hingegen nicht sehr zugänglich was das Säugen angeht. Abgesehen davon sollen ihre Mutterinstinkte aber vorhanden sein.

Auch nach ihrer Lockerung erschwert die 10H-Abstandsregel laut einer Studie weiter massiv den Ausbau der Windkraft in Bayern. Demnach gestattet die aktuelle Regelung im Idealfall bei einem weiteren Ausbau zwar eine Verdoppelung der installierten Leistung von aktuell 2,6 auf 5,2 Gigawatt. Bereits minimale Änderungen beim Abstandsgebot könnten aber die mögliche Leistung sogar versechsfachen. Die Analyse wurde von der Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) mit Sitz in München und dem britischen Think Tank Ember erstellt. Konkret errechnet die Analyse bei einer Absenkung des Mindestabstands zwischen Windrädern und Siedlungsbebauungen von 800 Metern ein Leistungspotenzial von mehr als 15 Gigawatt. Bayern könnte damit seinen derzeitigen jährlichen Gasverbrauch um 28 Terawattstunden (27 Prozent) senken.

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