München – Erneut hatten es Feuerteufel auf eine Arbeitsmaschine in München abgesehen: In der Nacht zu Montag, dem ersten Weihnachtsfeiertag, ging in Mittersendling eine Baumaschine in Flammen auf. Die Ermittlungsgruppe „Raute“ des Staatsschutzes hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Brandstiftung handelt und die Täter zum linksradikalen Spektrum gehören könnten. Das Feuer reiht sich in eine Vielzahl von Bränden ein, zu denen es in den Wochen vor Weihnachten gekommen war.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden gegen 2.10 Uhr alarmiert und musten zu einer Baustelle an der Inninger Straße eilen. Dort brannte das Baufahrzeug bereits lichterloh. Mehrere Anwohner waren zuvor durch laute Knallgeräusche auf den Brand aufmerksam geworden. Das Knallen stammte wohl von den Reifen der Baumaschine, die in der großen Hitze explodiert sind. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von 50 000 Euro aus.
Wer Hinweise hat, erreicht das Präsidium unter Telefon 089/29 100. Gleiches gilt für die ähnlich gelagerten Fälle, zu denen es kurz vor Weihnachten gekommen war. Viermal in einer Woche waren Feuerwehr und Polizei rund um den 15. Dezember ausgerückt. Damals brannten Arbeitsmaschinen im Forstenrieder Park, im Forst Kasten sowie im Perlacher Forst. Außerdem hatten Unbekannte ein Feuer unter der Ludwigsbrücke mitten in der Stadt gelegt. nah