IN KÜRZE

Einbrecher mit Tablet überführt „Sea-Eye 4“ rettet 106 Menschen aus Seenot Pakete unterschlagen: Verdächtiger in Haft 25 Kilometer lange Geisterfahrt

von Redaktion

Ein Einbrecher hat am ersten Weihnachtstag in einem Haus in Roßmais (Landkreis Erding) Goldschmuck, ein Tablet und Bargeld erbeutet. Aber noch in der Tatnacht wurde ein 54-Jähriger mit der Beute am Bahnhof in Landshut gefasst. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, konnte er sich weder ausweisen noch plausible Angaben zu den mitgeführten Gegenständen machen. Noch während der Vernehmung meldete der 24-jährige Sohn des Hausbesitzers der Polizei, dass er sein gestohlenes Tablet in Landshut geortet habe. Im Gegensatz zu dem Tatverdächtigen konnte er die Zugangsdaten des Tablets nennen. Der Ermittlungsrichter schickte den 54-Jährigen in Untersuchungshaft.

Die Besatzung des Rettungsschiffs „Sea-Eye 4“ hat am zweiten Weihnachtstag 106 Menschen vor dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet. Die Seenotfälle hätten sich in der maltesischen Such- und Rettungszone südlich von Lampedusa ereignet, teilte die Regensburger Hilfsorganisation Sea Eye, die das Schiff betreibt, mit. Unter den geretteten Menschen seien auch 40 Minderjährige. Sie sollen am Freitag in Brindisi ankommen.

Drei Mitarbeiter eines Paketzentrums stehen im Verdacht, Warensendungen im Wert von über 15 000 Euro unterschlagen zu haben. Ein 29 Jahre alter Tatverdächtiger kam in U-Haft, wie die Polizei mitteilte. Das Trio hatte es insbesondere auf Smartphones abgesehen. Die Pakete seien in den vergangenen Wochen bei einem Versandunternehmen in Marktheidenfeld (Kreis Main-Spessart) verschwunden. Am vergangenen Donnerstag hätten Beamte die Wohnung der Tatverdächtigen durchsucht und das Diebesgut sichergestellt. Gegen den 29-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen. Die beiden Mittäter kamen wieder auf freien Fuß.

Ein Geisterfahrer ist auf der A3 bei Neumarkt in der Oberpfalz 25 Kilometer in die falsche Richtung gefahren. Der 87-Jährige aus Nordrhein-Westfalen ist an fortschreitender Demenz erkrankt. Er war am ersten Weihnachtsfeiertag nach dem Tanken am Rasthof Jura-West falsch auf die Autobahn gefahren. Erst bei einer Straßensperre stoppte ihn eine Streife.

Artikel 9 von 11