von Redaktion

Klara quakte, dass es bei uns am See ganz offensichtlich spuke. „Dort drüber leuchteten zwei glühende Augen im Gebüsch“, schnatterte sie. Agnes warf ein, dass es sicher eine Katze war.

Klara dachte nach und fragte dann: „Warum leuchten Katzenaugen im Dunkeln?“ Ich war zu müde um zu antworten. Agnes schnatterte: „Katzen streunen ja am liebsten nachts herum. Weil es nachts eben sehr dunkel ist, brauchen die Miezekatzen besondere Augen, mit denen sie auch noch im Dunkeln gut sehen können. Jedes Katzenauge ist mit einer reflektierenden Schicht überzogen. Die Samtpfoten haben also eine Art Spiegel im Auge. Diese reflektierende Schicht bündelt das einfallende Licht und wirft es dann zurück. Deshalb scheinen die Katzenaugen im Dunklen zu leuchten. Man kann sich das so vorstellen, als würde man mit einer Taschenlampe in einen Spiegel leuchten. Die Katzenaugen können doppelt so viel Licht einfangen wie ein Menschenauge. Aber nicht nur Katzen haben diese Spiegelschicht in ihren Augen.“ „Welche sind das?“, fragte Klara. „Zum Beispiel Igel, Hunde, Rehe, Haie und Krokodile“, schnatterte Agnes, schloss ihre Entenaugen und schlief ein.

Eure Paula

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