von Redaktion

„Warum kommt die Zahl Sieben eigentlich in so vielen Märchen vor?“, quakte Klara. „Überlegt doch mal: sieben Zwerge, die hinter den sieben Bergen wohnen, sieben Geißlein, sieben Brüder, die in Raben verwandelt werden, Sieben-Meilen-Stiefel … immer wieder die Sieben.“ „War da nicht irgendwas, dass die Sieben für viele Zweibeiner eine magische Zahl ist?“, quakte ich, denn ich konnte mich erinnern, dass wir darüber schon mal geschnattert hatten. „Oh ja, das stimmt“, quakte Agnes. „Die Sieben ist eine magische Zahl, weil sie sich aus der Drei und der Vier zusammensetzt. Die Drei steht für das Himmlische und die Vier für das Irdische. Es gibt im Christentum die Dreifaltigkeit, in der hinduistischen Mythologie Brahma, Vishnu und Shiva, in der ägyptischen Isis, Osiris und Horus und bei den alten Griechen die Götter Zeus, Poseidon und Hades, die sich die Macht teilten.“ Wir lauschten gespannt. „Wofür steht die Vier?“, quakte Klara. „Zum Beispiel für die vier Jahreszeiten, die vier Elemente oder die vier Himmelsrichtungen“, wusste Agnes. „Ihr seid ganz schön siebenmalklug“, brummte nun Waschbär Waldemar. Aber wir hatten keine Zeit mehr, ihm zu erklären, dass das neunmalklug heißt. Wir wollten uns verkleiden. Eure Paula

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