BRK Starnberg hat Millionendefizit erwirtschaftet

von Redaktion

Starnberg – Das BRK Starnberg hat vergangenes Jahr ein Millionendefizit eingefahren – vor allem mit seinen stationären Pflegeeinrichtungen. Wegen Personalmangels können viele Betten nicht belegt werden. Teilweise sind sie nur zu 60 oder 70 Prozent ausgelastet. Um wirtschaftlich zu arbeiten, wären 90 Prozent nötig. Ein erfahrener Sanierungsmanager soll den finanziell angeschlagenen Verband nun retten. Dirk Lorscheider soll das BRK Starnberg vor allem im Pflegebereich wieder wettbewerbsfähig machen. Er wird auch Chef des Verbands. Der bisherige Geschäftsführer Jan Lang gab sein Amt ab. Ursprünglich war vorgesehen, dass er Lorscheider zur Seite steht. Doch Lang wollte das nicht, für eine Sanierung seien umfassende Vollmachten und ungeteilte Zuständigkeiten nötig, argumentierte er. Wie lang Lorscheider in Starnberg bleiben wird, ist noch offen. Jan Lang übernimmt nun die vakante Führungsrolle im Leitungsstab des Kreisvorstands.  ps

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