Gestern watschelte ich mit Klara durch den Regen und wir bedauerten die vielen blühenden Bäume. Klara quakte: „Wie schade, dass wir hier keinen arabischen Frühling haben, sondern so einen verregneten deutschen. Der arabische Frühling muss ja großartig gewesen sein.“
Ich quakte, dass Klara leider nicht Recht hat und der Arabische Frühling keineswegs mit der gleichnamigen Jahreszeit in Zusammenhang steht. Der Arabische Frühling bezeichnet vielmehr eine Rebellion in 15 arabischen Staaten, die im Dezember 2010 begann. Diese Bewegung konnte ihre Ziele aber nicht ohne Probleme durchsetzen – im Gegenteil: Es gab viel Gewalt und viele Zweibeiner verloren ihr Leben. Klara schnatterte: „Huch, da lag ich ja komplett falsch! Um was ging es denn bei dieser Rebellion?“ Ich erklärte, dass der Arabische Frühling im Nahen Osten und in Nordafrika stattfand. In arabischen Ländern, deshalb spricht man auch vom „Arabischen“ Frühling. Ich schnatterte, dass nur die Zweibeiner in Tunesien jetzt mitbestimmen dürfen und in einer Demokratie leben. In anderen Staaten gab es nach dem Arabischen Frühling neue Machthaber, die ihre Bevölkerung teilweise sogar noch mehr als davor unterdrückten. Eure Paula