Klara hatte gestern einen schlechten Tag. Als ich sie fragte, ob ich ihr etwas Gutes tun könnte, quakte Klara mir zu, dass ich sie in Ruhe lassen sollte. Doch ich gab nicht auf: Nachdem ich bei meinen anderen Tierfreunden Agnes, Waldemar und Ulrich vorbeigewatschelt war, tauchte ich mit allen drei im Schlepptau wieder bei Klara auf.
Als sie uns kommen sah, würdigte sie uns keines Blickes. Doch wir hatten einen Trick: Als wir nah genug bei Klara waren, fingen wir an, gemeinsam Klaras Lieblingslied zu singen. Überrascht sah Klara doch zu uns, und nach einer Weile begann ihr Entenfuß im Takt mitzuwippen. Und als wir zum Refrain ansetzten, huschte sogar ein Lächeln über ihr Gesicht! Am Ende tanzten wir alle – auch Klara schwang das Tanzbein.
Verwundert schnatterte sie nach unserer Gesangseinlage: „Wie habt ihr es geschafft, dass ich trotz meiner miesen Stimmung so glücklich geworden bin?“ Ich quakte: „Das Geheimrezept ist die Musik! Gute Musik kann uns nämlich enorm glücklich machen.“ Wissenschaftler haben herausgefunden, dass beim Musikhören bestimmte Gehirnareale besser durchblutet werden. Die Musik aktiviert unser Belohnungssystem und das schüttet das Glückshormon Dopamin aus. Eure Paula