von Redaktion

Gestern tobten und lachten die Zweibeinerkinder auf dem Spielplatz am Seeufer. Frau Dr. Berta Raspelzahn, meine Entenfreundinnen Agnes und Klara saßen neben mir hinter einem Busch. Von dort beobachteten wir das schallende Gelächter. „Hihihi”, kicherte ich leise, „da muss man ja fast mitlachen! Irgendwie ansteckend!” „Was? Du meinst wie eine Krankheit?”, quakte Klara verängstigt und hielt sich die Flügel vors Gesicht. Agnes schnatterte: „Nein, Klara, nicht wie eine Krankheit! Man lacht mit anderen mit, wenn sie freundlich und vertrauensvoll erscheinen. Dadurch fühlt man sich zugehörig und mit den anderen Lachenden verbunden. Auch Tiere lachen beispielsweise wenn sie gekitzelt werden.“ Frau Dr. Raspelzahn erklärte, dass die Menschen wahrscheinlich schon lachten, bevor sie die Sprache entwickelten. Es war ein Zeichen für friedliche Absichten und Zusammengehörigkeit. „Übrigens, wusstet ihr, dass der erste Sonntag im Mai der Weltlachtag ist?“, bemerkte Frau Dr. Raspelzahn.

Eure Paula

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