Gestern watschelten Klara und ich durch die Dämmerung. Plötzlich blieb Klara stehen und deutete nach vorne. „Nanu, was ist denn das?”, schnatterte sie. Ein Zweibeiner stand auf dem Weg und hielt ein Handy in der Hand, das blau und hell leuchtete. Waldkauz Ulrich flatterte herbei und krächzte: „Guten Abend, ihr Entlein! Er hält ein Handy. Sag bloß, das kennst du nicht, Klara?” „Doch, na klar!”, flunkerte Klara und quakte gleich hinterher, „aber warum leuchtet das Ding so stark?” Ulrich krächzte: „Das, was da so hell leuchtet, ist der Touchscreen. Das Wort kommt aus dem Englischen: Touch bedeutet Berührung und screen heißt Bildschirm. Ein Touchscreen ist also ein Bildschirm, den man durch Berührung steuern kann.”
„Und wie kommen die Bilder auf den Bildschirm?”, quakte Klara. Ich erklärte: „Die Bildschirme von Smartphones funktionieren alle auf eine ähnliche Weise. Das Bild wird in winzig kleine Bildpunkte aufgeteilt, die sogenannten Pixel. Und weil der Bildschirm nicht alle vorstellbaren Farben zur Verfügung hat, muss er die Farben mischen. Ein bisschen wie bei einem Farbkasten. Mit einem wichtigen Unterschied: Das Bild am Bildschirm wird durch farbiges Licht hergestellt.” Eure Paula