von Redaktion

Schau mal, Klara, hunderte Löwenzähne! Überall!“, quakte ich vergnügt. Klara flatterte wie ein aufgescheuchtes Huhn und drückte sich an mich. Sie schnatterte: „Was? Wie? Löwenzähne, von echten Löwen?“ Agnes mischte sich ein und quakte: „Ach Klara, lass dich doch nicht ärgern. Paula meint doch die gelben Blumen.“

Mit einem leicht schlechten Gewissen erklärte ich: „Der Name Löwenzahn kommt von der Form der Blätter. Die Blätter sind rundherum von Zacken gesäumt, die an die Zähne eines Löwen erinnern.“ Klare atmete erleichtert durch. „Stimmt, jetzt erinnere ich mich an letztes Jahr. Die meisten haben im April und Mai geblüht. Ein paar blühen aber auch im Sommer. Sogar im Herbst waren noch Pusteblumen zu sehen. Wie entstehen die eigentlich?“, quakte Klara.

Agnes schnatterte: „Das, was wir für die Blüte halten, sind in Wirklichkeit viele kleine Blüten. Aus jeder einzelnen wird später mal ein Samenkorn. Nach dem Blühen schließen sich die Blüten. Die Samen reifen dann weiter heran. Mit ihnen ein kleiner Federbusch. Dann werden die gelben vertrockneten Blätter abgestoßen. Wenn dann im Inneren alles trocken und damit leicht genug ist, öffnet sich die Pusteblume.“ Eure Paula

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