„Schau mal, siehst du diesen riesigen Brummer in der Luft“, schnatterte ich aufgeregt zu Agnes. „Ui, ein Maikäfer. Das habe ich gleich erkannt an seinen dunkelbraunen Flügeln und an seinem weißen Zickzack-Muster direkt darunter an seinen Seiten“, quakte Agnes.
„Guten Tag, ihr Enten!“, brummte er. Ich quakte: „Was hast du denn für lustige Fühler? Die teilen sich an den Enden, wie ein kleiner Fächer.“ „Ja, ganz genau. Tausende Geruchssensoren sitzen dort. Damit kann ich besonders gut riechen. Die frische Luft duftet herrlich. Ich bin so froh, endlich frei rumfliegen zu können!“, brummte Herr Maikäfer. „Konntest du das vorher nicht? Warst du im Gefängnis?“, wollte ich wissen. Herr Maikäfer brummte: „Nein, ich bin erst gerade aus der Erde gekrochen. Ende April bis Mai fange ich an zu fliegen. Daher habe ich auch meinen Namen. Davor habe ich drei bis fünf Jahre als Larve unter der Erde verbracht. Engerling nennt man die Larven meiner Art. Ich muss nun weiter, denn ich habe nicht viel Zeit!“ Wir sahen ihm hinterher, wie er eilig davonflog. „Wie schade! Was meint er damit, dass er keine Zeit hat?“, schnatterte ich. Agnes erklärte: „Maikäfer leben als erwachsene Käfer nur ungefähr vier bis sechs Wochen.“ Eure Paula