von Redaktion

„Das Wasser, das wir hier trinken können, ist bis zu zehn Jahre durch Steine gerieselt. Stellt euch das mal vor! Bis zu zehn Jahre!“ Richtig aufgeregt war der kleine Zweibeiner, als er uns Enten das im „Haus der Berge“ im Nationalpark Berchtesgaden erzählte. Er ging mit dem Audioguide durch die Ausstellung und weil wir einfach mitwatschelten, berichtete er uns, was er an den verschiedenen Stationen hörte.

„Es gibt hier in den Bergen ein Tal, das Wimbachtal heißt, und dort liegt meterdick der Schotter, also verschieden große Steine, ganz dicht beieinander ohne irgendeinen Brösel Erde dazwischen“, erklärte der Zweibeiner. Für das Wasser war dieser Schotter gut, wie wir erfuhren. Der Schotter, der hier Wimbachgries genannt wird, sei wie ein riesiger Filter für das Wasser, erzählte der Zweibeiner. „Der Wimbachgries saugt Wasser aus den umliegenden Berghängen auf, wie ein Schwamm mit kleinen Löchern, und dann fließt das Wasser in diesem Gries talabwärts, durch verschiedene Schichten hindurch. Vom Anfang des Tals bis zum Ende braucht es dafür bis zu zehn Jahre“, erklärte uns der Zweibeiner. „Und dabei wird es ganz klar und rein, so sauber, dass man es trinken kann.“

Eure Paula

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