Ein Mann hat in Oberbayern mit einem Wagen ein am Straßenrand abgestelltes Auto gerammt, als dessen Fahrer gerade einen Wildunfall melden wollte. Beide Männer seien bei dem Unfall verletzt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Ermittler schätzten den Schaden auf rund 100 000 Euro. Zunächst hatte am Montagabend demnach ein 61-Jähriger mit seinem Auto auf der Bundesstraße 471 bei Bergkirchen (Landkreis Dachau) ein Reh erfasst. Als er den Wildunfall der Polizei meldete, rammte aus zunächst unbekannten Gründen ein 54-Jähriger mit seinem Auto den am Straßenrand abgestellten Wagen. Der 61-Jährige sei dadurch an der Hand verletzt worden. Der 54-Jährige erlitt Schürfwunden und Schmerzen an beiden Schienbeinen. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den 54-Jährigen.
Mitten in der Werkstatt eines Autohauses in Straubing ist ein Wagen in Flammen aufgegangen – dabei ist ein Schaden von etwa 150 000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Das Auto war aus bisher unklaren Gründen am Montag auf einer Hebebühne in Brand geraten. Ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude und auf andere Fahrzeuge konnte verhindert werden. Die Ermittler schließen Brandstiftung aus. Ein technischer Defekt wird für möglich gehalten.