LIEBE KINDER

von Redaktion

Es war eine laue Sommernacht bei uns am See, und überall funkelten kleine Lichter: Am Himmel die Sterne, und im Gebüsch die – na, wisst ir es? Stimmt genau: In den Büschen und im hohen Gras funkelten die Glühwürmchen. Wie gebannt schauten wir umher und beobachteten das leuchtende Treiben in der Dunkelheit. „Wie gut, dass wir dich dabeihaben, liebe Agnes, weil du kannst uns doch sicher den Trick der Glühwürmchen verraten”, schnatterte Klara.

Gleich quakte unsere Entenfreundin drauflos: „Glühwürmchen gehören zur Familie der Käfer. Es gibt ungefähr 2000 Arten von ihnen auf der ganzen Welt.” Aber wie sie das mit dem Leuchten machen, wusste auch Agnes nicht.

Da kam schon eines der Glühwürmchen hergeflogen. Es erklärte uns: „In unserem Hinterleib haben wir eine Art kleine durchsichtige Kammer. Dort können wir zwei spezielle Stoffe miteinander vermischen. Durch das Mischen beginnen die Stoffe zu leuchten.” Und übrigens: Leuchtkäfer ernähren sich von Schnecken, welche sie anhand ihrer Schleimspur ausfindig machen können. Durch Gifteinspritzen lähmen sie die Schnecke. Eine ausgewachsene Larve kann innerhalb von 30 Stunden eine Schnecke auffressen, auch wenn sie mehr als 12-mal so groß ist! Wer Glühwürmchen mag, sollte also kein Schneckenkorn verwenden.

Eure Paula

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