Gestern schwärmte Waldemar von Nudeln. Mir lief auch gleich das Wasser im Schnabel zusammen. „Wusstet ihr, dass aus Italien 200 verschiedene Nudelsorten kommen?”, quakte ich. „Das stimmt, meine liebe Paula. Sie werden sicher einige dieser Sorten auf ihrer Italienrundreise probiert haben. Aber Sie müssen wissen, es gibt nicht nur italienische Nudeln. Weltweit gibt es wohl mehr als 600 verschiedene Sorten”, erzählte Berta. Ich schnatterte: „Man kann Nudeln auch ganz einfach selbst machen. Dazu braucht man nicht viel und sie schmecken vorzüglich! Das habe ich auf meiner Italienrundreise gelernt!” Waldemar brummte: „Fantastisch! Dann sag uns mal, wie das geht und was wir dafür brauchen!” „Für vier Personen brauchen wir 400 Gramm Mehl, 200 Milliliter Wasser und ungefähr einen halben Teelöffel Salz. Die Zutaten knetet man, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Am besten lässt man den Teig dann eine halbe Stunde ruhen. So lässt er sich später besser verarbeiten. Dann rollt man den Teig dünn auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus. Schneidet man ihn dann in Streifen, hat man Bandnudeln. Man kann aber auch andere Formen machen. Hat man alle Nudeln fertig, dann gart man sie zwei Minuten lang in kochendem Salzwasser. Anschließend abgießen und genießen!”, schnatterte ich stolz, weil ich mir das Rezept so gut gemerkt hatte.
Eure Paula