LIEBE KINDER

von Redaktion

Ich watschelte mit Agnes an einer Bank vorbei, auf der ein Zweibeiner saß. „Was macht der Zweibeiner denn da mit seinem Hund?”, quakte ich. „Ich denke, er entfernt Zecken aus dem Fell”, antwortete Agnes. Da schnatterte ich: „Was machen Zecken im Hundefell?” Agnes quakte: „Eine Zecke sticht ihre Opfer mit scherenartigen Mundwerkzeugen. Diese sind mit Widerhaken ausgestattet. Damit kann sich die Zecke sehr gut festhalten. Beim Stechen sondert sie noch eine Art Betäubungsmittel ab. Man spürt gar keinen Pieks. In aller Ruhe kann sie dann Blut saugen. Manchmal dauert das drei Tage lang, die Zecke kann aber auch eine Woche lang in der Haut stecken. Sie kann dabei so viel Blut saugen, dass sie um ein Vielfaches größer wird. Bis zu 13 Millimeter groß! ”

„Und was ist daran so schlimm? Dieser große Hund kann es doch wohl verkraften, so ein bisschen Blut abzugeben!”, kauzte von oben aus einem Baum der Waldkauz Ulrich, der wenig Mitleid mit Hunden hat. Zecken mag zwar auch er nicht, noch weniger aber Hunde, denn die bellen oft so laut, dass sie seinen Schlaf stören. Agnes schnatterte: „Das Gefährliche an Zecken ist, dass sie Viren und Bakterien übertragen können. Diese können sehr krank machen. Deshalb ist es wichtig, Zecken so schnell es geht zu entfernen. Je länger sie nämlich saugen, desto größer ist das Risiko einer Krankheitsübertragung!“

Eure Paula

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