Vernagelt: Der Eingang zur Windkraftanlage in Berg. © Jaksch
Berg – Bisher Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag versucht, eine der vier Windkraftanlagen in Berg (Kreis Starnberg) in Brand zu stecken. Die Meldung über Rauchentwicklung im Maschinenraum in etwa 150 Metern Höhe ging gegen 4 Uhr ein. Laut Robert Sing, Geschäftsführer der Bürgerwind Berg GmbH, erfasst die Anlage diese Vorgänge automatisch. Das Service-Personal der Hersteller-Firma, das die Anlage überwacht, erwischte allerdings keine Täter. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen um Hilfe. Die Polizei schreibt auch vom „Einbringen zuvor entzündeter Gegenstände“ und weiter: „Diese Brandbeschleuniger erloschen jedoch, bevor das Feuer auf Teile des Kraftwerkes übergreifen und einen zu erwartenden Millionenschaden verursachen konnte.“ Die Tür müsse erneuert, die Rußflecken müssten entfernt werden: Den Schaden schätzen Sing und die Beamten auf rund 10 000 Euro. Sing sprach von einem „Anschlag“.
Seit Sonntag steht die Anlage still. Am heutigen Dienstag soll sie wieder in Betrieb genommen werden.
GMA