Klara schnatterte: „Ich bin beeindruckt! Neulich habe ich gehört, dass viele Zweibeiner ihre Besitztümer oder Geld spenden, wenn auf der Welt eine Katastrophe passiert.“ Ich quakte: „Das ist toll!“ Klara entgegnete: „Das stimmt! Ich würde auch gerne spenden. Aber ich habe kein Geld! Denkst du, ich kann auch ein paar Stöckchen aus meinem Nest spenden?“ Ich kicherte, dass das bestimmt eine gute Idee ist. Man muss aber nicht immer seinen Besitz oder Geld abgeben, um etwas Gutes zu tun. Man kann auch andere wichtige Dinge spenden: Zum Beispiel seine Zeit, indem man bei Hilfsorganisationen freiwillig mitarbeitet. Aber man kann auch Blut spenden.
Klara quiekte: „Das ist ein Scherz, oder?“ Ich erklärte, dass das mein voller Ernst ist. Eine Blutspende ist ein sehr wichtiger Beitrag, der Zweibeinern sogar das Leben retten kann. Wenn wir hinfallen und unser Knie blutet, ist das nicht weiter gefährlich, weil nur sehr wenig Blut unseren Körper verlässt. Aber viele Zweibeiner verlieren zu viel Blut, zum Beispiel bei Operationen, Krankheiten oder Unfällen. Wenn sie nicht anderes Blut bekommen, kann das lebensbedrohlich werden. Ein Großteil an gespendetem Blut geht zum Beispiel an Zweibeiner, die an Krebs erkrankt sind. Für sie ist das gespendete Blut eine große Hilfe. Man darf Blut spenden, wenn man schon erwachsen ist und mindestens 50 Kilogramm wiegt.
Eure Paula