Puchheim – Zwei Männer haben am Montagvormittag die Sparkassen-Filiale in Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck überfallen. Sie betraten die Bank um 9.20 Uhr und bedrohten die Mitarbeiter mit einer Schusswaffe. Als die Täter Bargeld erbeutet hatten, flüchteten sie – möglicherweise mit Fahrrädern oder Kleinkrafträdern, wie das zuständige Polizeipräsidium in Ingolstadt berichtet. Wie viel Geld die Männer erbeutet hatten, ist bisher unklar.
Die Polizei suchte mit großem Aufwand nach den jungen Männern, auch ein Hubschrauber war an der Suche beteiligt. Am Tatort wurden Spuren gesichert und Zeugen vernommen. Bei den Tätern handelte sich um junge Männer, sagte ein Sprecher der Kriminalpolizei. Eine genauere Beschreibung gab es gestern nicht.
Die Mitarbeiter der Filiale in Puchheim sind unversehrt, wie Sparkassen-Kommunikationsdirektor Dirk Hoogen bestätigte. „Entscheidend ist, dass niemand mit Leib und Leben betroffen ist“, fügte er hinzu. Vorstandsmitglied Peter Tonch und Sparkassenmitarbeiter mit einer speziellen Kriseninterventionsschulung waren vor Ort und kümmerten sich um die Mitarbeiter, die bedroht worden waren. Die Filiale blieb am Montag geschlossen. Heute öffnet die Bank wieder. Auch die Mitarbeiter hatten angekündigt, wieder arbeiten zu wollen.
Banküberfälle sind in Bayern mittlerweile ein eher seltenes Verbrechen. Auch deshalb, weil die Bargeldmengen in den Filialen eher überschaubar sind. Außerdem gibt es inzwischen viele Videokameras, die der Polizei helfen, Bankräuber zu identifizieren. Die Fahndung nach den beiden Räubern aus Puchheim geht indessen weiter.
IMU/ST