Vor einiger Zeit beobachteten Agnes, Klara und ich, wie ein großer Vogelschwarm über unsere Entenköpfe hinwegflog. „Das sind bestimmt Zugvögel, die irgendwohin in den Süden zum Überwintern fliegen“, schnatterte Agnes. „Wo die wohl herkommen…?“, sinnierte Klara verträumt. „Vielleicht von irgendeinem nordischen Archipel“, mutmaßte Agnes. „Archi-was?“, schnatterten Klara und ich fast gleichzeitig.
Da begann Agnes zu erklären: „Ihr wisst ja, was eine Insel ist, nämlich eine von Wasser umgebene Landmasse. Und ein Archipel ist eine Ansammlung von Inseln, die nahe beieinander liegen. Archipele sind also Ketten oder Gruppen von Inseln, die in Seen, Flüssen oder im Meer verstreut sind. Und das dazwischen befindliche Gewässer zählt mit zu einem Archipel.“
„Kannst du mal ein Beispiel nennen?“, forderte ich Agnes auf. „Die Kanarischen Inseln sind ein Archipel“, schnatterte sie. „Das sind diese Inseln vor der afrikanischen Küste, die aber zu Spanien gehören. Auch die Britischen Inseln sind übrigens ein Archipel. Viele große Archipele gibt es in Südostasien. Die Philippinen zum Beispiel sind ein Staat, der aus lauter Inseln besteht. Und weil da überall Meer zwischen den Inseln ist, sieht das ganze Gebilde aus wie ein Fischgerippe. Auch der größte Archipelstaat der Welt liegt in Südostasien. Das ist Indonesien mit quake und schreibe über 17 500 Inseln.“
Eure Paula