LIEBE KINDER

von Redaktion

Kürzlich hat es am Abend geschneit. „Morgen werden wir einen Schneemann bauen, so groß wie ein Baum“, schwärmte Waldemar brummend. „Außerdem möchte ich mein neues Snowboard ausprobieren!“

In dieser Nacht träumte ich vom Schlittenfahren und von Engeln, die man liegend in den Schnee zaubern kann. Doch als ich am nächsten Morgen aufwachte, erwartete mich nicht – wie erwartet – eine wunderschön schneebedeckte Landschaft. Der Himmel war grau, die Wiese nass und meine Laune im Keller.

Waldemar schlurfte enttäuscht auf mich zu: „Wieso liegt kein Schnee mehr?“ Agnes, die gerade angeflattert kam, quakte: „Schnee bildet sich, wenn ausreichend Feuchtigkeit in der Atmosphäre vorhanden ist die Umgebungstemperatur unter 2 Grad Celsius liegt. Wenn es wärmer ist, entsteht Graupel oder Regen. Ob der Schnee liegen bleibt oder nicht, hängt von der Bodentemperatur ab. Wenn die Bodentemperatur über 0 Grad Celsius liegt, schmelzen die Schneeflocken. Dabei wird die Luft abgekühlt, was den Schmelzprozess der Schneeflocken verlangsamt. Gelangen genügend Schneeflocken bis zum Boden, schaffen sie es, diesen so weit abzukühlen, dass sich eine Schneedecke bilden kann.“ Agnes fuhr fort, dass sich auf Bäumen und Blättern schneller eine Schneedecke bildet, da dort eine kleinere Oberfläche abgekühlt werden muss.

Eure Paula

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