Verhaftungen im Schamanen-Fall

von Redaktion

Polizei spürt Komplizen der verdächtigen Mariana M. auf

Maria Enzersdorf – Im Fall der „Schamanin“, die ihren Opfern Bargeld, Gold, Schmuck und Uhren im Wert von mehr als zehn Millionen Euro abgenommen haben soll, hat es zwei weitere Festnahmen gegeben. Es handelt sich um den Ex-Mann und eine mutmaßliche Komplizin, teilte die Landespolizei Niederösterreich mit.

Während von der hauptbeschuldigten 44-jährigen „Schamanin“ Mariana M. alias Amela weiterhin jede Spur fehlt, hat die Polizei bei einer neuerlichen Hausdurchsuchung in jenem Haus in Maria Enzersdorf, in dem zuvor Bargeld, Gold, Schmuck und Uhren im Wert von mehr als zehn Millionen Euro sichergestellt worden waren, eine mutmaßliche Mittäterin festgenommen. Die 29-jährige Dona D., eine Österreicherin serbischer Abstammung, soll unter dem Namen Ana ebenfalls als Schamanin aufgetreten sein und aus demselben Familienverband stammen wie Mariana M., die jetzt auch blond gefärbte Haare haben könnte. Polizeisprecher Johann Baumschlager zufolge haben sich auch Opfer der nun Festgenommenen gemeldet. Es gibt auch Fälle in München und Niederbayern.

Dona D. wurde wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen schweren Betrugs und der Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation festgenommen und in eine Justizanstalt in Wien überstellt. Der Ex-Ehemann der 44-jährigen Hauptbeschuldigten befindet sich nach seiner Festnahme ebenfalls in Haft. Ihm wird Geldwäsche und Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation vorgeworfen.
WE

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