Otterfing – Ende Januar hatte eine Frau in Otterfing im Kreis Miesbach Federn einer Zuchttaube gefunden. Einige hatten eine auffällig pinke Färbung. Die Ergebnisse einer toxikologischen Untersuchung zeigen nun, dass die Taube mit dem Nervengift Carbofuran präpariert worden ist. „Indem sie eine züchterisch uninteressante Taube mit Gift präparieren, versuchen Täter gezielt, Greifvögel in der Nähe ihres Taubenschlags zu töten. Das ist perfide und eine ernst zu nehmende Straftat“, sagt Nicole Maier, vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz. „Das Insektizid ist für Tiere und Menschen hochtoxisch, weshalb es in der EU verboten ist.“ Verdächtige Beobachtungen sollte die Bevölkerung der Polizei melden.