LIEBE KINDER

von Redaktion

Neulich hat Agnes uns wieder mal eine Menge kluger Dinge erklärt. Daraufhin quakte Klara voller Bewunderung zu ihr: „Du und die Biberin Frau Dr. Berta Raspelzahn, ihr seid die klügsten Tiere im ganzen Wald. Ihr beiden seid so voller Intelligenz und Wissen wie ein Computer.“ Aber Agnes schüttelte ihren klugen Entenkopf. „Da überschätzt du Berta und mich gewaltig“, wiegelte sie ab. „Aber bei einem Turing-Test wäre ich schon sehr gerne mal dabei…“

Damit hatte Agnes schon wieder unsere Neugier geweckt. „Was ist denn ein Turing-Test?“, schnatterte ich sofort. Unsere Freundin quakte los: „Der Turing-Test ist eine Untersuchungsmethode, mit der sich Intelligenz von Maschinen nachweisen lassen soll. Der britische Mathematiker Alan Turing hat ihn im Jahr 1950 erfunden.“

„Und wie funktioniert dieser Test genau?“, wollte Klara wissen. „Das läuft so ab“, quakte Agnes: „Ein menschlicher Fragesteller unterhält sich mit einem menschlichen Antwortgeber und einer Maschine. Der Fragesteller weiß nicht, ob er sich mit der Maschine oder mit dem Menschen unterhält. Er stellt in mehreren Runden beliebige Fragen. Anhand der Antworten muss er dann entscheiden, welcher Antwortgeber der Mensch und welcher die Maschine ist. Wenn er bei mehr als der Hälfte falschliegt, wird der Computer als künstlich intelligent eingestuft.“

Eure Paula

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