KALENDER

BRAUCHTUMS-

von Redaktion

17. BIS 23. MÄRZ

NAMENSTAGE

17. Gertrud, Patrick

18. Eduard

19. Josef

20. Frühlingsanfang

21. Christian

22. Elmar

23. Rebekka

Obwohl Josef nur in den biblischen Kindheitsgeschichten erwähnt wird, erfreute er sich bei den Christen großer Beliebtheit. Viele Legenden zeichnen von ihm das Bild eines treusorgenden Nährvaters von Jesus. Künstler haben ihn meist als alten Mann dargestellt, was theologische Gründe hatte. Ihm wurden zahllose Kirchen, Kapellen und Altäre geweiht. In vielen Familien hingen früher Bilder von Josef, der als Patron der Eheleute und Familien sowie vieler Berufsgruppen, besonders der Handwerker, sehr verehrt wurde, vor allem auch um eine gute Sterbestunde.

BRAUCHTUM

Ölbergandachten gehörten wie auch die Kreuzwegandachten seit dem Mittelalter zur Passionsfrömmigkeit. Dazu zählten auch die szenischen Ölbergandachten, wie sie in Bayern im 17. Jahrhundert in der Gegenreformation entstanden sind. 1674 wird erstmals in der Münchner Peterskirche von einer Andacht zum „Blut schwitzenden Heiland“ berichtet. Das war eine theatralische Darstellung des Ölbergleidens und der Todesangst Christi. Diese Darstellungen waren Ausdruck der barocken Volksfrömmigkeit und Spielfreude. Erhalten haben sich die noch im letzten Jahrhundert sehr beliebten szenischen Ölbergandachten bis heute in der Pfarrkirche von Reischach bei Altötting und in der Oberpfälzer Klosterkirche Dietfurt.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Die Gertrud mit dem frommen Sinn ist die erste Gärtnerin.

Ist es an Josephus klar, wird es ein gesegnet Jahr.

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