Mann aufs Gleis gelegt: Lange Haft
Nürnberg – Weil sie einen Bewusstlosen zum Sterben auf ein Bahngleis gelegt haben, müssen drei Männer lange ins Gefängnis. Einer von ihnen bekam eine lebenslange Haftstrafe, die beiden anderen Männer wurden zu 9 und 13 Jahren Haft verurteilt. Es sei ein Mord, der an Abscheulichkeit kaum zu überbieten sei, sagte der Vorsitzende Richter Markus Bader bei der Urteilsbegründung am Landgericht in Nürnberg. Die drei Leiharbeiter aus Litauen hatten den 48-Jährigen demnach im April 2024 in Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern nach einem Streit in einer Monteurunterkunft bewusstlos geprügelt, zu den nahe gelegenen Schienen geschleppt und auf ein Gleis gelegt. Kurze Zeit später wurde der Mann von einem Autotransportzug überfahren und starb.
Zehn Millionen junge Bäume
München – Die privaten und kommunalen Waldbesitzer haben nach Angaben von Agrarministerin Michaela Kaniber im vergangenen Jahr mehr als zehn Millionen junge Bäume gepflanzt. Ziel sei es, die Wälder widerstandsfähiger – etwa gegen die Folgen des Klimawandels – zu machen, sagte Kaniber anlässlich des „Tags des Waldes“ am Freitag. „Wir pflanzen heute die starken Wurzeln für morgen: Unser Wald soll kraftvoll wachsen, widerstandsfähiger werden, unsere Heimat schützen und als grüne Lunge erhalten bleiben“, sagte die CSU-Politikerin.
Straftäter im Kino: Forensik-Chef geht
Mainkofen – Der Chefarzt der forensischen Psychiatrie am Bezirksklinikum Mainkofen Johannes Schwerdtner wird seine Tätigkeit zum 31. Januar 2026 beenden. Das teilte der Bezirk Niederbayern der „PNP“ mit. Schwerdtner ist seit vergangenen September vom Dienst freigestellt. Der Bezirk hatte damit die Konsequenz aus der Flucht eines wegen Totschlags verurteilten Patienten gezogen, der bei einem Kinobesuch entkommen war.