München – Die Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie finden immer weniger Freiwillige für Haussammlungen. Deshalb suchen sie neue Wege, um Spenden zu gewinnen. „Dort, wo die traditionelle Haussammlung nicht mehr stattfinden kann, wird in der Sammlungswoche per Brief um Spenden gebeten und in den Gottesdiensten der Woche für die Caritas gesammelt“, sagte Tobias Utters, Sprecher des Caritas-Landesverbandes. Auch online kann man spenden.
Weil es so schwierig ist, Freiwillige zu finden, würden evangelische Gemeinden stattdessen vielerorts in den Gemeindebriefen Überweisungsträger für die Spenden beilegen, erklärte Daniel Wagner, Sprecher des Diakonischen Werks Bayern. Straßensammlungen gebe es nur noch in Form von Konfirmanden-Projekten.
DPA