43 Meter lang und zehn Meter hoch ist die „Wiege von Starnberg“. Und weil die Treppe mit 50 Stufen an der Bahnhofsstraße noch dazu knallpink ist, leuchtet sie einem sogar von Satellitenbildern entgegen. Doch seit gestern rückt dem Interimskunstwerk der Bagger auf die Pelle. Hier soll bald das Museumsquartier entstehen. „Ein bisschen Wehmut ist dabei, aber so war das von Anfang an geplant“, sagt Andreas Sarow. Der Künstler hatte seine „Wiege“ 2021 einen Monat lang aufgebaut, heute wird sie verschwunden sein. Manche Starnberger haben sie geliebt, manche gehasst – aber sie war immer in aller Munde.
FOTO: DAGMAR RUTT