LIEBE KINDER

von Redaktion

Gestern stromerte ich mit meinen Entenfreudinnen über unsere Wiese am See, als Klara plötzlich laut aufschnatterte: „Schaut mal, Agnes und Paula, was ich gefunden habe“, quakte sie erfreut, „diese Walnuss lag hier im Gras, wo die Zweibeiner zuvor Picknick gemacht haben. Wollen wir sie uns teilen?“ Neugierig kamen wir näher gewatschelt und Agnes begutachtete die Nuss. „Das ist keine Walnuss, sondern eine Pekannuss“, schnatterte sie. „Die zwei Nussarten sehen sich zwar relativ ähnlich, weil sie beide ein bisschen ausschauen wir kleine Gehirnhälften, es sind aber zwei verschiedene Nüsse. Pekannüsse sind schmaler, weicher und dunkler und schmecken etwas milder und leicht süßlich. Sie sind aber mit den Walnüssen verwandt, daher auch die Ähnlichkeit im Aussehen und Geschmack. Pekannüsse können einen zu hohen Cholesterinspiegel und auch den Blutdruck senken, haben viele Ballaststoffe und sind gut für die Verdauung. Sie sind so reich an Fettsäuren und Vitaminen, dass sie z.B. auch gerne in der Weltraumnahrung verwendet werden!“ Paranüsse sollte man dagegen höchstens zwei pro Tag essen, erklärte Agnes: „Paranussbäume wachsen in den Regenwäldern Südamerikas. Die Böden dort haben natürlicherweise große Mengen an Radium. Dieses radioaktive Element wird über die Wurzeln aufgenommen und im Baum bis in die Nüsse transportiert.“

Eure Paula

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